Sumo gehört zu den ältesten und traditionellen Sportarten in Japan. Seit dem Jahr 712 wurde diese Sportart das erste Mal in der Geschichte erwähnt. Sumo bedeute auf Deutsch Ringkampf. Bei diesem Sport geht es darum, den Gegner mit verschiedenen Techniken aus dem Ring zu werfen. Sumo hat sowohl damals als auch heute einen religiösen Hintergrund (Shintoismus).
In der Edo-Zeit wurde für kurze Zeit das Sumo-Ringen in der Stadt verboten. Erst um 1684 wurde es wieder erlaubt, gemeinnützige Kämpfe auf dem Grundstück von Schreinen abzuhalten. Seit dem 19. Jahrhundert dürfen auch Frauen bei den Turnieren beiwohnen.
Heute gilt die Sportart in Japan als kommerziell und professionell. Es gibt spezielle Sumo-Schulen („Heya“ genannt), in denen die Sumoringer trainieren und wohnen können. Die Neu-Sumo-Ringer werden als Rikishi oder als Sumotori bezeichnet.
Neben dem Körperbau eines Sumoringers kann man diese mit ihrer Chonmage-Frisur erkennen, wie sie auch bei den Samurai während der Edo-Zeit üblich war, sowie auch die traditionelle japanische Kleidung, die vom jeweiligen Rang abhängig ist.
Die heutigen Sumo Turniere finden alle zwei Monate statt. Im Januar, Mai und September in Tokio, im März in Osaka, im Juli in Nagoya und im November in Fukuoka.
In März 2025 fand der Spring Grand Sumo Tournament in Osaka statt. Am 23.03.2025 gewann der Ozeki Sumoringer Onosato (24 Jahre alt) seinen dritten Meisterschaftstitel.
Nach Angaben von NHKWORLD, trat Onosato gegen den ehemaligen Ozeki Takayasu an. Beide haben mit 12 Siegen und 3 Niederlagen das Turnier beendet.
Laut der Seite mainichi.jp, gewann Onosato 2012 seinen ersten Meistertitel in der Makuuichi-Division. Er hat in dem selben Jahr neun Turniere gewonnen und ist somit zu Ozeki (Sumorang) aufgestiegen.
Quelle:
https://www3.nhk.or.jp/nhkworld/en/news/20250323_13/
https://mainichi.jp/articles/20250323/k00/00m/050/069000c
Foto: © NHKWorld