Anime als Werkzeug für die Politik Japans

Die japanische Premierministerin Sanae Takaichi betont die wachsende politische und wirtschaftliche Bedeutung der populären Animes und sieht in ihr ein zentrales Instrument der internationalen Außenwirkung des Landes.

Die weltweite Begeisterung für japanische Anime-Serien, Filme und Figuren stärkt die sogenannte Soft Power Japans. Je größer das internationale Interesse desto positiver wird das Bild des Landes im Ausland wahrgenommen.

Die Regierung verweist zugleich auf ökonomische Chancen, die mit dem globalwachsenden Anime-Markt verbunden sind. Internationale Lizenzgeschäfte und Streaming-Angebote sorgten für steigende Einnahmen und eröffneten sogleich japanische Unternehmen neue Absatzmärkte.

Anime wird damit zu einem strategischen Bindeglied zwischen Kultur, Wirtschaft und Diplomatie. Die Regierung plant,  dieses Potenzial in Zukunft gezielter zu fördern und auszubauen. Für weltweite Fans bedeutet das: Anime gewinnt auch auf politischer Ebene weiter an Bedeutung

Foto: Nielsoncaetanosalmeron
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