Eine örtliche Universität in Japan startet ein Versuchsprogramm, bei dem depressive Betroffene eine Anime-Figur auswählen, zu der sie einen Bezug haben, und über ein Visual-Novel-ähnliches Format mit ihr interagieren. Es wirkt zwar auf den ersten Blick wie ein gewöhnliches Spiel – doch es wurde entwickelt, um echte therapeutische Effekte zu erzielen. Bisher nehmen nur etwa 20 Personen daran teil. Sollten die Ergebnisse positiv ausfallen, könnte diese „Anime-Therapie“ offiziell als Behandlungsmethode anerkannt werden.
Foto: Anime video frame
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