An der John-Foster-Dulles-Allee im Tiergarten gibt es seit gestern ein temporärer Gedenkort für den Sexualwissenschaftler Magnus Hirschfeld.
Hirschfeld war vor rund hundert Jahren Vorkämpfer der queeren Bewegung und trat für die Rechte der Homosexuellen ein. Er gründete 1919 das Institut für Sexualwissenschaft, dort, wo heute die Haltestelle steht. Als die Nazis an die Macht kamen, schlossen sie das Institut, Hirschfeld musste fliehen.
An der Bushaltestelle gibt es nun für sechs Wochen Informationen über Magnus Hirschfeld und sein Institut.
